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Bundespolitik Neues Teilhabegesetz wirkt: Selbsthilfe-Organisationen im Kreis Warendorf erhalten Fördermittel

Berlin. Kreis Warendorf. „Die praktischen Auswirkungen des neuen Bundesteilhabegesetzes werden jetzt konkret erfahrbar“, sagt SPD-MdB Bernhard Daldrup, denn „knapp 500.000 Euro bekommt die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe für den Aufbau einer „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ für Menschen mit Behinderung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Mit den Fördermitteln werden Beratungsangebote für behinderte Menschen und ihre Angehörigen unterstützt.  Die neue Teilhabeberatung soll im Vorfeld der Beantragung von Leistungen Information und Orientierung geben. Es geht um Beratung von Betroffenen für Betroffene, damit mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen möglich wird. „Das war eines der Ziele des neuen Bundesteilhabegesetzes“, so Bernhard Daldrup, der an der Novellierung des Gesetzes im Bundestag beteiligt war.

„Mit dem Projekt soll die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gestärkt werden, um eine ihren Wünschen entsprechende Lebensplanung zu ermöglichen“, erläutert Bernhard Daldrup.  „Die unentgeltliche Beratung von Menschen mit Behinderung nach dem Prinzip ‚Betroffene beraten Betroffene‘ ist innovativ und wegweisend im Bereich der Teilhabe. Gute Beratung, unabhängig von Leistungsträgern und –erbringern, kann das Recht auf Selbstbestimmung und auf eigenständige Lebensplanung nachhaltig unterstützen.“

Die Förderung der Beratungsstellen basiert auf der Neuregelung des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar 2018. Beantragt wurden die Fördermittel von der LAG Selbsthilfe NRW, der Dachorganisation der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen, gemeinsam mit Selbsthilfe-Organisationen im Kreis Warendorf. Zuwendungsfähig sind insbesondere Personal- und Verwaltungsausgaben inklusive Qualifizierung und Weiterbildung der Beratungspersonen. Der Förderzeitraum besteht vom 1. Januar 2018 bis Ende 2020. Der Kreis Warendorf ist eines von rund 370 bewilligten Projekten bei rund 500 Anträgen, für ein Bewilligungsvolumen von rund 500 Mio. Euro zur Verfügung steht.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Warendorf am 21.02.2018

 

Bundespolitik Daldrup informiert sich über Car-Sharing

„Mobilität ist für immer mehr Menschen nicht gleichzusetzen mit einem eigenen Auto“, ist der Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup überzeugt und kennt auch den ersten Schritt: „Wichtig ist es, das Bewusstsein zu schärfen und neue Angebote zu schaffen.“ Mit diesem Wunsch hat der Sozialdemokrat in Oliver Hock, Software-Entwickler aus Beckum, einen bereitwilligen und kompetenten Partner gefunden. Denn Hock hat auch schon die nächsten Schritte getan und bietet seit Januar 2017 in drei Kommunen im Kreis ein sogenanntes Teilauto an. Sein Ziel: Carsharing im ländlichen Raum zu etablieren. In einem Gespräch entwickelten Daldrup und Hock nun Ideen, um das Konzept des Selbstständigen zu popularisieren und mehr Gemeinden und Städte für die Teilnahme zu gewinnen.

 

Hock, der Mann vom Fach, stellte zunächst das "Teilauto" vor: Anders als in Großstädten, in denen das „Floating“-Prinzip ermögliche, das Auto an einem beliebigen Ort abzustellen, biete er im Kreis ein standortbasiertes Carsharing an, wie beispielsweise am Rathaus der Stadt Oelde.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Warendorf am 14.02.2018

 

Allgemein SPD diskutiert Koalitionsvertrag lebhaft, konstruktiv und fair

„Ich bin sehr froh, dass wir im Kreis Warendorf die Diskussion über den Koalitionsvertrag so offen, fair und in gegenseitigem Respekt führen“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Bernhard Daldrup, MdB nach dem Diskussionsforum der Kreis-SPD zum Koalitionsvertrag am vergangenen Samstag. Nach einer ausführlichen Einführung in die wichtigsten Inhalte durch Daldrup, der auch auf die jüngsten Personalentscheidungen der Bundespartei einging, diskutierten die ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagiert über die Bewertung des ausgehandelten Vertrags. Während Daldrup und andere Befürworter die Themen paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge, die massive Unterstützung der Kommunen und die angestrebte Gebührenfreiheit in der Bildung von der KITA bis zur Meisterschule ebenso als wichtige Erfolge der SPD darstellte wie die Ressortverteilung in einer künftigen Regierung, bezweifeltem Kritiker, dass die vom Parteitag zusätzlich aufgegebenen Aufgaben nicht durchgesetzt werden konnten. Außerdem warnten einige grundsätzlich davor, erneut in eine Koalition mit CDU/CSU einzutreten. „Ich habe die Hoffnung, dass unsere Mitglieder nach Lektüre des Vertrags erkennen werden, dass wir eine Menge sozialdemokratischer Ziele durchsetzen konnten, dass der Vertrag eine sozialdemokratische Handschrift trägt. Aber unabhängig davon ist genauso klar, dass der Erneuerungsprozess der SPD energisch vorangetrieben werden muss und zwar auf allen Ebenen der Partei“, resümierte Daldrup abschließend.

 

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Warendorf am 12.02.2018

 

Bundespolitik Bernhard Daldrup mit am Verhandlungstisch zum Koalitionsvertrag

Nach dem „Ja“ der SPD-Delegierten auf dem Bundesparteitag am vergangenen Sonntag, laufen in Berlin nun die Koalitionsverhandlungen an. Als Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Warendorf sitzt auch Bernhard Daldrup am Verhandlungstisch. „Ich freue mich sehr, in der Arbeitsgruppe „Kommunen, ländlicher Raum“ am Koalitionsvertrag mitwirken zu dürfen“, erklärte Daldrup. Nach Abschluss der Verhandlungen muss der Vertrag von der sozialdemokratischen Partei in einem Mitgliedervotum angenommen werden, bis es zu einer Regierungsbildung kommt.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Warendorf am 26.01.2018

 

Bundespolitik SPD diskutiert Ergebnisse der Sondierungsgespräche leidenschaftlich, kontrovers, aber sachlich

„Der Souverän ist in der SPD immer noch das einzelne Mitglied. Nicht nur in Foren wie diesen, auch abschließend in einer eventuellen Abstimmung über einen Koalitionsvertrag werden wir alle als Mitglieder das letzte Wort haben“, betonte SPD-Kreisvorsitzender Bernhard Daldrup zum Schluss einer fast dreistündigen, leidenschaftlich, aber fair geführten Diskussion über die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD.

Gut hundert Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von Jusos bis AG 60+, von wohlgesonnen bis hochgradig empört, waren der Einladung gefolgt, um ihre Meinungen und Forderungen sowohl an den Bundestagsabgeordneten als auch an die Delegierten für den Bundesparteitag zu richten.

Veröffentlicht von SPD-Kreisverband Warendorf am 16.01.2018

 

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